Studierte in Linz und Wien und trat 1834 als Beamter bei der allgemeinen Hofkammer ein; 1856–66 Direktor des Hofkammerarchivs (Nachfolger F. Grillparzers). Ab 1833 war P. literarisch tätig, 1849 redigierte er die Zeitung Der Patriot. 1867 wirkte er als Theaterdichter am Volkstheater in München.
Ehrungen
- Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft
- Ehrenbürger von Grieskirchen 1864
Werke
Gedichte, Novellen, Reisebilder, Dramen, 38 Opernlibretti (Der Tag der Verlobung [M: C. F. Füchs], Das Matrosengrab [M: Gustav Ebell], Alidia [M: F. P. Lachner], Johanna d’Arc [M: J. Hoven], Mara [M: J. J. Netzer], Estrella di Sorria [M: J. F. Berwald], Juditha [M: F. A. Pott], Der Sohn der Sclavin [M: Friedrich Wilhelm Kücken], Der Rächer [M: Louis Schindelmeisser], Leonore [M: O. Bach]).
Literatur
- ÖBL 8 (1983)
- ADB 26 (1888)
- Wurzbach 23 (1872)
- Stieger III/2 (1980)
- Czeike 4 (1995)
- Kosch 3 (1992)
- Personenlex. Öst. 2001
- F-A 1936
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Prechtler, Johann Otto (eig. Johann Jakob?)“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001ddb7 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

