Prechtl, Ludwig

* 14.5.1865 Wien, † 26.4.1931 Wien

Pianist und Komponist

Studierte 1885–87 bei Franz Krenn und Josef Eckhart am Wiener Konservatorium Kontrapunkt sowie Komposition und war 1888–90 als Theaterkapellmeister im Ausland sowie in Klagenfurt und Budapest tätig. Danach wirkte er als Pianist und Musiklehrer in Wien, wo er 1921 Gründungsmitglied der Gesellschaft zur Hebung und Förderung der Wiener Volkskunst war.

Ehrungen

  • Zusner’scher Kompositionspreis 1886
  • Preisträger beim Preisausschreiben des Neuen Wiener Tagblatts zu Ehren Franz Schuberts 1928 für das Wienerlied Am Kahlenberg.

Werke

Lieder (Der alte Silbergulden, Grinzinger Lied, Wienerwald-Zauber, Das Frauenherz, Das alte Platzerl), Operetten (Der Lumpenkönig 1911, Die Selige 1913 [T: F. Allmeder], Rote Rosen 1914), Chöre, Klavierstücke, Klavierquintett.

Literatur

  • Müller-Asow 1929
  • F. J. Ewens, Lex. des dt. Chorwesens 1954
  • Eisenberg 1893
  • Lang 1986
  • Wr. Ztg. 26.4.1931
  • F-A 1936 u. 2 (1978)
  • Stieger II/3 (1978)
  • Neues Wr. Tagbl. 17.6.1928, 7

Abbildungen

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

7.6.2021

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Prechtl, Ludwig“ (7.6.2021), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001ddb8 (abgerufen am )

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