Füchs, Carl Ferdinand

* 11.2.1811 Wien, † 7.1.1848 Wien

Komponist, Geiger

Erhielt schon früh Geigenunterricht in Wien, 1825–31 Ausbildung am Konservatorium in Prag bei F. W Pixis sowie 1831/32 Kompositionsunterricht bei Friedrich Dionys Weber. 1832 Rückkehr nach Wien, weitere Studien bei J. Blumenthal. 1836 erster Konzertauftritt im Saal der Gesellschaft der Musikfreunde; 1838–43 Mitglied des Orchesters der Wiener Hofoper. F. war auch Lehrer an der Gesangschule der protestantischen Hauptschule, Kantor der beiden evangelischen Kirchen in Wien, 1843/44 provisorischer Leiter der Zöglingskonzerte des Konservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde und erteilte Privatunterricht (zu seinen Schülern zählte die Sängerin L. Tuczek). Als Freund von A. Schmidt war F. wesentlich an der Gründung des Wiener Männergesangvereins beteiligt, für den er auch kurze Zeit als Chormeister tätig war.

Werke

Opern (Gutenberg 1844; Die Studenten von Salamanca 1847); Ouvertüre zu F. Grillparzers Der Traum ein Leben; Lieder (s. Abb.); Chorwerke (Jagdchor); Kammermusik, Konzertstücke; Offertorium De profundis.

Literatur

  • E. Anzenberger-Ramminger in Wr. Geschichtsbll. 53/4 (1998)
  • Kosch 1 (1954)
  • Wurzbach 4 (1858)

Abbildungen

Autorin

  • Andrea Harrandt

Letzte inhaltliche Änderung

18.2.2002

Empfohlene Zitierweise

Andrea Harrandt, Art. „Füchs, Carl Ferdinand“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001ce43 (abgerufen am )

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