Nach Blockflötenunterricht in der Landes-Msch. Bad Leonfelden/OÖ erhielt M. Klavierunterricht im Stiftsgymnasium Wilhering, wo er auch als Knabensopran in der Stiftskantorei unter B. Sulzer sang. 1975–79 Klavier- und Orgelstudium bei Johann Wilfried Hübl am Linzer Brucknerkonservatorium, 1977–79 auch Kontrabassunterricht. 1979–84 war M. an der Wiener MHsch. Schüler von P. Planyavsky (Orgel), H. Gillesberger und E. Ortner (Chor und Chorleitung) sowie M.-R. Seidlhofer (Klavier); ab 1980 studierte er auch Musikpädagogik. Neben seiner Ausbildung war M. als Probenkorrepetitor, Chorsänger (u. a. im Arnold Schönberg Chor), Kantor und Organist (u. a. an St. Stephan) und Konzertorganist tätig. 1983–85 Kapellmeister bei den Wiener Sängerknaben, 1984 Assistent der Wiener Dommusik, 1985–99 Domkapellmeister in Wiener Neustadt und Kirchenmusikreferent des Vikariates unter dem Wienerwald der Erzdiözese Wien, 1990/91 Chormeister des MGV Wiener Neustadt.
Schriften
- kleinere Beiträge für die SK.
Literatur
- [Fs.] Die tönende Seele im Dom zu Wr. Neustadt 1989
- W. Sengstschmid in SK 46 (1999), 170
- SK 46 (1999), 243
- M. Ebenbauer in M. Jahn, Die Musikhandschriften des Domarchivs St. Stephan in Wien 2005
- http://muelleder.8ung.at (6/2007)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
1.10.2007Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Mülleder, Albert“ (1.10.2007), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00174110 (abgerufen am )
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