1921–29 Studium an der Wiener MAkad. bei Fr. Schmidt (Klavier, Komposition) und Fr. Schütz (Orgel); Privatschüler von A. Berg. 1938–81 unterrichtete er an der Akademie (Hochschule) für Musik und darstellende Kunst in Wien (1943 ao. Prof., 1956 o. Prof.). 1962–68 war er Gastprof. an der MHsch. Köln/D. Neben seiner Konzerttätigkeit, auch als Organist (UA.en von Orgelwerken Fr. Schmidts), zählte er zu den Vertretern der Wiener Klavierschule; aus seiner Meisterklasse gingen u. a. R. Buchbinder, F. Gulda, A. Jenner und H. Petermandl hervor. In erster Ehe mit der Pianistin und Pädagogin (1939–77 an der MHsch.) Hilde S. (geb. Suchanek, * 22.3.1913 Weigelsdorf/NÖ, † 27.5.1999 Wien) verheiratet, in zweiter Ehe mit der Pianistin Maria-Regina S. (* 24.6.1943 São Paulo/BR), die seit 1977 an der Wiener MHsch./MUniv. lehrt.
Ehrungen
- Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst I. Klasse
Werke
Bearbeitung von J. S. Bachs Kunst der Fuge f. Kl. vierhändig 1937.
Literatur
- Czeike 5 (1997)
- Riemann 1975
- InterpretenL 1992
- F-A 2 (1978)
- MGÖ 3 (1995)
- ÖMZ 37 (1982), 260f
- SK 7/4 (1960), 186 [H. S.]
- Slg. Moißl
- Die Presse 25.2.1982
- www.seidlhofer.com.br (7/2005)
- Mitt. Archiv MUniv. Wien
Abbildungen
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
30.7.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Seidlhofer, Bruno“ (30.7.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e231 (abgerufen am )
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