Mullenbach (eig. Müllenbach), Alexander

* 23.1.1949 Luxemburg

Komponist und Pianist

Studierte Klavier an den Konservatorien in Luxemburg (1956–62), Metz/F (1961/62) und Paris (1963–70) sowie ab 1977 am Salzburger Mozarteum Klavier, Kammermusik, Tonsatz und Komposition (bei G. Wimberger, Diplom 1980). Ab 1970 trat er als Pianist in Europa und Kanada auf. Unterrichtete Komposition, Klavier und Tonsatz in Luxemburg und ab 1983 Tonsatz am Mozarteum sowie an der Internationalen Sommerakad. Salzburg. 1983 gründete M. die Luxemburgische Gesellschaft für Neue Musik, deren Präsident er bis 1994 war. 1990–96 Präsident des Europäischen Musikinstituts in Besançon/F. 1994/95 leitete er das Musikfestival Incontri di Siracusa Sizilien.

Ehrungen

  • 1. Kompositionspreis des ORF Salzburg 1980
  • Bernhard-Paumgartner-Medaille der Internationalen Stiftung Mozarteum 1981
  • Großer Lions-Preis Luxemburg 1985

Werke

Orchesterwerke (Stimmen der Nacht f. Sopran u. Orch. [T: Georg Trakl] 1986; An die Königin der Nacht 1998); Kammermusik; Lieder und Chöre; elektroakustische Musik.

Literatur

  • MaÖ 1997
  • NGroveD 17 (2001)
  • Goertz 1994
  • Salzburger KulturL 2001

Autor

  • Alexander Rausch

Letzte inhaltliche Änderung

14.3.2004

Empfohlene Zitierweise

Alexander Rausch, Art. „Mullenbach (eig. Müllenbach), Alexander“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001da63 (abgerufen am )

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