Mulle, Justinus

* 3.3.1891 Lebmach/K, † 29.3.1966 St. Veit an der Glan/K

Komponist und Lehrer

Besuchte die Klagenfurter Lehrerbildungsanstalt. Ab 1910 war er als Volksschullehrer u. a. in Zweikirchen/K tätig. Im Ersten Weltkrieg Truppenoffizier, danach im Kärntner Abwehrkampf. Nach dem Ersten Weltkrieg wirkte M. bis zu seiner Pensionierung als Volksschuldirektor in St. Veit. Neben dem Geigenspiel, das er infolge einer Kriegsverletzung aufgeben musste, beschäftigte sich M. nach 1920 v. a. mit der Vertonung hochdeutscher Texte. Mit G. Glawischnig schrieb er bekannte Kärntnerlieder (St. Veiter Kreis). Der J.-M.-Preis wurde von der Witwe M.s erstmals 1981 für die Pflege der Lieder des St. Veiter Kreises, im speziellen des M.-Liedes, vergeben.

Ehrungen

  • Prof.-Titel
  • Ehrenring der Stadt St. Veit
  • Ehrenbürger von Liebenfels/K
  • Ehrenmitglied des Kärntner Sängerbundes und zahlreicher Gesangvereine

Werke

Kärntnerlieder (Untarn Lattasteig zuabe is an Alm schean grean, Wann i furt muaß in di Fremd, Ulrichsberglied, Weise vom Glantalboden, Turracher Lied, Die Liab is a Traman, Summaabnd, Hamgeahn); Chöre.

Literatur

Autor:innen

  • Alexander Rausch
  • Maria Streit

Letzte inhaltliche Änderung

1.10.2015

Empfohlene Zitierweise

Alexander Rausch, Maria Streit, Art. „Mulle, Justinus“ (1.10.2015), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001da64 (abgerufen am )

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