Glawischnig war evangelischer Pfarrer in Bruck an der Mur und St. Veit an der Glan; 1956–68 Superintendent des Landes Kärnten mit Sitz in Villach. Nach seiner Pensionierung kehrte er nach St. Veit zurück. G. zählte mit J. Mulle und G. Mittergradnegger zum St. Veiter Kreis, der sich – auch mit neuen, eigenen Liedern (sog. Neues Kärntnerlied) – der Volksliedpflege in Kärnten widmete. Seine Gedichte wurden von S. Ortner, G. Mittergradnegger und J. Mulle vertont. Der Text zu seinem weitbekannten Lied Is schon still uman See entstand aus Heimweh nach St. Veit.
Werke
Gedichte; Liedtexte: Is schon still uman See (M: G. Mittergradnegger), Untam Lattarsteig zuabe, Hamgeahn, Mei Hamat is a Schåtzale, De Liab is a Traman (M jeweils: J. Mulle) u. a.; Rundfunk-Hörspiel Der tote Strom.
Literatur
- K. Grafschafter in A. Besold et al., St. Veit an der Glan 1997
- A. Kreuzer, Kärntner. Biographische Skizzen 19./20. Jh. 1996
- E. Jung-Mittergradnegger/R. Jung, Günther Mittergradnegger – Lebensmosaik 2013
- J. Pettauer in K. Dinklage (Hg.), Heimatbuch des Bezirkes St. Veit an der Glan 1956
- H.-D. Pohl in Ebersteiner Volksliedtage 1993, 1994
- https://de.wikipedia.org (9/2015)
Autorin
- Maria Streit
Letzte inhaltliche Änderung
1.10.2015Empfohlene Zitierweise
Maria Streit, Art. „Glawischnig, Gerhard“ (1.10.2015), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0002ac20 (abgerufen am )
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