1974–86 Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien und 1986–95 an der MHsch. (Tonsatz bei D. Schermann, Komposition bei F. Burt und M. Jarrell, Musikerziehung) sowie an der Univ. Wien (Lehramt). 1989–91 Lehrgang für Elektroakustische Musik. 1991/92 Lehrtätigkeit an der MHsch. Graz/Expositur Oberschützen/Bl, anschließend Studium am IRCAM in Paris. Mitbegründer des NewTonEnsembles 1996–2001 Lehrer für Tonsatz am Konservatorium der Stadt Wien, seit 1997 Lehrbeauftragter für Computermusik an der MHsch. Wien, seit 2001 Vertragslehrer für Satzanalyse, Formanalyse und Gehörbildung. Seit 2001 Vorstandsmitglied des Österreichischen Komponistenbundes und der Österreichischen Gesellschaft für zeitgenössische Musik. Vortragstätigkeit und Mitwirkung an Workshops. Bei seinen Kompositionen liegt ein großes Augenmerk auf der Gestaltung von Klangfarbe und Harmonie, bedeutend ist auch die Erzeugung synthetischer Klänge mit Hilfe des Computers.
Ehrungen
- u. a. Arbeitsstipendium der Stadt Wien 1996
- Staatsstipendium für Komposition der Republik Österreich 1997
- Arbeitsstipendium des Bundeskanzleramtes – Sektion Kunst 2001
Werke
Die Entdeckung der Langsamkeit I-III (1993/94); Stücke f. Klavier, Bläser, Tonband.
Schriften
- Erwin Ratz – Leben und Wirken 1996 (= Dipl.arb. Wien 1994)
Literatur
- MaÖ 1997 [mit WV]
- M. Moschner/H. Teufert, Die Komponisten des Industrieviertels und ihre Musik 1996
- I. Lintz-Maués/G. Trimmel, Acustica. Elektronischer Frühling 1995
- http://members.metronet.at/johkretz/ (8/2003)
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Kretz, Johannes“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d60e (abgerufen am )
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