Studierte ab 1975 an der Wiener MHsch. Korrepetition (H. Goertz), Komposition (H. Gattermeyer), Orchesterdirigieren (K. Österreicher) und Chorleitung (G. Theuring); Diplome 1982 und 1983. Danach war Sch. als freiberuflicher Korrepetitor und Dirigent tätig, 1982 erhielt er einen Lehrauftrag für Tonsatz an der Wiener MHsch.; 1992 o. Prof. Neben Aufführungen in den großen österreichischen Konzertsälen konnte Sch. mit seinen Werken auch in Paris, Amsterdam und Südamerika Erfolge feiern.
Ehrungen
- Arbeitsstipendien der Stadt Wien 1980, 1988 u. 1990
- Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich 1981
- Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft u. Forschung 1982
- Förderungspreis des Landes Niederösterreich 1988
Werke
Orchesterwerke, Violakonzert, Lieder, Kammermusik, Klavierstücke, Bühnenmusik zu Franz Wedekinds Lulu.
Literatur
- MaÖ 1997
- M. Moschner/H. Teufert, Die Komponisten des Industrieviertels und ihre Musik 1996
- Who is who in Öst. 1997
- Goertz 1994
- ÖMZ 50 (1995), 612
- MGÖ 3 (1995)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Schermann, Dietmar“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e0b3 (abgerufen am )
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