Österreicher, Karl

* 3.1.1923 Rohrbach a. d. Gölsen/NÖ, † 11.3.1995 St. Pölten

Klarinettist und Dirigent

Studierte ab 1946 an der Wiener MAkad. L. Wlach (Klarinette) und H. Swarowsky (Dirigieren), weitere Ausbildung auch bei A. Uhl und Clemens Krauss. Zunächst als Klarinettist im Orchester der Wiener Staatsoper sowie im Mozarteumsorchester Salzburg tätig, unterrichtete Ö. ab 1956 an der Wiener MHsch. Klarinette, ab 1957 auch an der Kapellmeisterschule, 1969–92 dort Prof. (Dirigieren, Orchesterübungen), ab 1964 auch Leiter des Orchesters der MHsch. Als Dirigent konnte Ö. u. a. mit den Wiener Symphonikern Erfolge feiern, Gastspiele führten ihn u. a. nach Russland und Japan. Zu seinen Schülern zählten Dmitri Kitaenko, Jesús Lopez Cobos, Plácido Domingo, Luis Antonio Garcia Navarro und C. Kalmar.

Ehrungen

  • Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich 1976
  • Kulturpreis des Landes Niederösterreich 1978
  • Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse 1981
  • Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold 1988

Literatur

  • Personenlex. Öst. 2001
  • ÖMZ 47/9 (1992), 561, 48/2 (1993), 111 u. 50/6 (1995), 448
  • Die Presse 13.3.1995
  • Slg. Moißl
  • WStLA (Biographische Slg.)

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

30.6.2004

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Österreicher, Karl“ (30.6.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000254b1 (abgerufen am )

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