In jungen Jahren Organist an der Magdalenenkirche in Brünn, Student an der Akad. des Brünner Musikvereins. (bei C. Frotzler, R. Wickenhauser, Jella Marschowsky und M. Katholický). Danach Lehrer für Musiktheorie, Komposition sowie Orgel an der Akad. und ab 1937 Chorregent an der Magdalenenkirche. Ab 1937 auch Dirigent des Brünner Cäcilienvereins, ab 1941 Kirchenmusikdirektor zu St. Jakob und Leiter des Brünner Schubertbundes. 1945 in Wien, war Ö. 1950–60 Organist und Regens chori der Pfarre Neu-Ottakring (Wien XVI), wo er den Jugendchor zur Chorvereinigung Dreizehnlinden umformte. Später viel gefragter Organist an verschiedenen Wiener Kirchen (u. a. Votivkirche). Sehr geschätzt waren v. a. seine Interpretationen der Orgelwerke Max Regers, Moritz Brosigs und F. Liszts.
Ehrungen
- 5 Preise bei einem Rundfunkwettbewerb für das Orchesterwerk Variationen über ein eigenes Thema 1941
- Adalbert-Stifer-Medaille 1983
Werke
Der unbekannte Soldat (Oratorium), Symphonie, Orchestervariationen, Konzerte, Kammermusik (Quartette, Sonaten), Klaviermusik, Messen, Chöre, Lieder, Klavier- und Orgelmusik.
Literatur
- LdM 2000
- SK 32/1 (1985), 22
- Weissenbäck 1937
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
30.6.2004Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Österreicher, Wilhelm Otto“ (30.6.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000476f3 (abgerufen am )
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