Bereits früh Klavierausbildung, im Alter von elf Jahren Organist an der Pfarrkirche Stockerau. Studierte 1888–91 am Konservatorium der GdM Komposition bei Franz Krenn (ab 1889 als Stiftling, Reifeprüfung 1891 mit Auszeichnung). Anstellung im Esterházyschen Schlosstheater; Kapellmeister in Linz, Laibach und Troppau. Leitete ab 1901 die MAkad. in Brünn; 1922 auch Lehrer für Partiturspiel und Liedbegleitung an der Wiener MAkad. (unter seinen Schülern H. v. Karajan). 1945 musste er Brünn verlassen, ging zunächst nach Passau, ab 1949 wieder in Stockerau.
Werke
Opern (Arnelda; Matthias Corvinus; Der Liebesring); Symphonien; Klavier- und Kammermusik (Hornsonaten und -quartette); Lieder.
Literatur
- Erhart 1998
- F. Anzenberger/W. Schwanzer, Blasmusikkomponisten aus Niederösterreich 2012
- Jahresberichte des Conservatoriums der GdM.
Autorinnen
- Barbara Boisits
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
28.1.2015Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Monika Kornberger, Art. „Frotzler, Carl“ (28.1.2015), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001ce2f (abgerufen am )
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