Theuring, Günther

* 28.11.1930 Paris, † 22.3.2016 Wien

Dirigent

War Wiener Sängerknabe , studierte an der Wiener MAkad. bei Arthur Schurig 1947/48 Pauke (Musiktheorie bei A. Uhl hatte er 1947/48 nur inskribiert) sowie Musikwissenschaft an der Univ. Wien; private Studien bei F. Großmann und H. Swarowsky. 1955–59 (Nachfolger Großmanns) Leiter des Wiener Akademie-Kammerchors (nach ihm Th. Ch. David), 1959 Gründer des Wiener Jeunesse-Chors, den er bis 1999 leitete (Nachfolger: Marco Ozbic) und mit dem er zahlreiche UA.en von zeitgenössischen Chorwerken österreichischer Komponisten bewerkstelligen konnte. Weiters war T. 1971 Gründer und Leiter des Vokal-Instrumentalensembles Contraste. Ab 1959 Lehrbeauftragter bzw. Vertragslehrer (ab 1961), 1973 ao. Prof. und 1976–99 o. Prof. an der Wiener MHsch. Gründer und Präsident (1983–85) der Österreichischen Gesellschaft für Chormusik. Internationale Dirigententätigkeit in Europa und den USA. T. war seit 1975 künstlerischer Leiter der Wiener Meisterkurse, die er gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Wien begründete. Seit 2005 deren Präsident.

Ehrungen

  • Goldenes Verdienstzeichen der Republik Österreich 1970
  • Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst I. Klasse 1984

Schriften

Literatur

  • Who is who in Öst. 1979, 1987/88 u. 1997
  • F-A 2 (1978)
  • Die Presse 11.3.1999
  • K. Roschitz in ÖMZ 24 (1969)
  • ÖMZ 54/6 (1999), 59f
  • MGÖ 3 (1995)
  • www.wiener-meisterkurse.at (9/2012)
  • www.mdw.ac.at (3/2016)
  • Mitt. Archiv MUniv. Wien

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

15.4.2016

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Theuring, Günther“ (15.4.2016), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e484 (abgerufen am )

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