J. begann begleitend zu seiner Pianistenausbildung am Konservatorium seiner Heimatstadt bei Eric Gaudibert Komposition zu studieren; bei Klaus Huber in Freiburg im Breisgau/D wechselte J. endgültig zur Komposition. 1986–88 vervollständigte J. seine Ausbildung am IRCAM in Paris, 1988/89 in Rom am Istituto Svizzero. Seit 1993 ist J. Prof. für Komposition und Tontechnik an der MUniv. Wien. 1991–93 war J. Compositeur en résidence beim Orchestre National de Lyon/F und 1996 bei den Internationalen Musikfestwochen Luzern/CH. J. hat bislang fast für jede Gattung komponiert, doch gibt es gewisse Marksteine in seinem Werk wie z. B. Assonances, eine Art Skizzenbuch, zu denen er immer wieder zurückkehrt.
Ehrungen
- Preis der Stadt Wien für Musik 2010
Werke
Cassandre/Kassandra (Monodram), Lysistrata (Bühnenmusik), Essaims-Cribles, Harold et Maude (Ballette), Dérives (Kammeroper); Chorwerke (Mémoires); zahlreiche Werke für Kammermusik oder Soloinstrumente (z. B. Assonances I-VIII).
Literatur
- NGroveD 12 (2001)
- D. Cohen-Lévinas (Hg.), M. J., Paris 1992
- MaÖ 1997
- Goertz 1994
- http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/ehrungen/musikpreistraeger.html (10/2012)
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
31.10.2012Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Jarrell, Michael“ (31.10.2012), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d2f8 (abgerufen am )
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