Heinisch, Thomas

* 27.12.1968 Wien

Komponist

Ab 1977 privater Klavierunterricht, ab 1980 privater Hornunterricht, seit 1981 erste autodidaktische Kompositionsversuche. 1983–95 Studium an diversen MHsch.n (Wien, Salzburg, Karlsruhe/D) und am Konservatorium der Stadt Wien (u. a. bei R. Portisch, K. H. Füssl, Alfred Schnittke, Chr. Ofenbauer und Wolfgang Rihm); 1994/95 Diplom in Tonsatz und Komposition. Seit 1991 arbeitet H. als Lektor bei der Universal Edition. H.s Werke werden von namhaften Ensembles wie Klangforum Wien , die reihe, Ensemble Kontrapunkte, Gageego!, Ensemble 13 aufgeführt und sind bei renommierten Festivals vertreten (u. a. Wien Modern, steirischer herbst, Salzburger Festspiele). Diverse Auftragsarbeiten u. a. für Lange Nacht der Neuen Klänge oder den Wiener Musikverein. Gemeinsam mit Roland Freisitzer und Alexander Wagendristel gründete H. 2002 das Ensemble Reconsil. In seinen Werken zeigt sich, dass H. nicht mit der Tradition bricht, sondern versucht, aus ihr heraus Neues zu entwickeln.

Ehrungen

  • Kammermusikpreis des Konservatoriums der Stadt Wien 1991

Werke

Passion, Schattenbild, „Kantaten“ (Deplorations sur la mort du Kay Pfestorf, Abglanz und Schweigen), Kammermusik, Klavierwerke.

Literatur

  • MaÖ 1997

Autorin

  • Elisabeth Th. Hilscher

Letzte inhaltliche Änderung

25.4.2003

Empfohlene Zitierweise

Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Heinisch, Thomas“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d0f4 (abgerufen am )

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