Sohn eines Maurers. In Prag war er als brillanter Geiger bekannt. C. Ditters v. Dittersdorf engagierte ihn für das Privatorchester des Bischofs Adam Patachich in Großwardein (Oradea/RO), wo F. bis zur Auflösung des Orchesters 1769 blieb. 1781/82 spielte er in Eszterháza unter J. Haydn, 1787–1831 in der Hofkapelle und in Theaterorchestern in Wien, wo er auch als Lehrer tätig und Solist der Tonkünstler-Sozietät war. F. war in erster Ehe mit Johanna, einer Tochter von T. Gsur verheiratet, am 3.10.1816 ehelichte er seine zweite Frau A. B. Gassmann.
Werke
Violinsonaten und -konzerte, Tänze, Kammermusik.
Literatur
- NGroveD 9 (2001)
- U. Tank, Studien zur Esterházyschen Hofmusik 1620-1790 , 1981
- EitnerQ 4 (1900)
- GerberNTL 2 (1812)
- Köchel 1869
- M. Lorenz, Antonio Salieri's Early Years in Vienna (http://michaelorenz.blogspot.co.at, 6/2025)
- Taufbuch der Pfarre St. Ulrich 1750–53 (Wien VIII), fol. 288
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Fuchs (Fux), Peter (eig. Petrus Joannes Georgius)“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00020c67 (abgerufen am )
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