Ab dem 6. Lebensjahr Klavierunterricht, später bei P. Emerich und 1924–27 an der WienerMAkad. bzw. Fach-HSch. (Klavier bei P. Weingarten, Theorie bei R. Stöhr). Bei J. Marx nahm er privat Kompositionsunterricht. Daneben studierte er 1924–28 an der Univ. Wien Mathematik und Physik (Dr. 1928, Lehramtsprüfung 1932). Er unternahm schon als Jugendlicher Konzertreisen, als Interpret zeitgenössischer Werke spielte er Hunderte UA.en. Ab 1927 war W. musikpädagogisch tätig, 1935–42 an der MAkad. Wien (danach Kriegsdienst und Gefangenschaft), 1952–66 am Konservatorium der Stadt Wien und am Prayner-Konservatorium (Wien IV). Er leitete auch eine private Lehranstalt für Klavier gemeinsam mit seiner Frau, der Klavierpädagogin Emma W.-Scipio (* 6.4.1912 St. Valentin/NÖ, † 25.9.1989 Wien). Zu seinen Schülern zählen u. a. K. Schiske, K. Wöss und E. Werba.
Ehrungen
- Bösendorferpreis der Wr. MAkad. 1927
- Prof.-Titel 1950
- Österr. Ehrenkreuz f. Wiss. u. Kunst 1960
- Ehrenmitglied des Wiener Männergesang-Vereins 1965 u. der Österr. Gesellschaft f. Zeitgenössische Musik 1975
- Ehrenmedaille der Stadt Wien in Silber 1971
- Smetana-Medaille 1975
Werke
Kammermusik (Streichquartette); Klavierstücke, Lieder. – Nachlass: ÖNB, Musik-Slg. (F55.H.Weber).
Literatur
- Kürschner 1954
- eigene Recherchen
- Mitt. MA 43, Friedhof Neustift
- Mitt. ÖNB, Musikslg
Abbildungen
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
4.9.2024Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Weber, Hans“ (4.9.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00022093 (abgerufen am )
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