Ausbildung an der Wiener MAkad. (u. a. bei F. Schmidt, E. Mandyczewski) und in der Schweiz. Konzerttourneen in Europa und den USA. Ab 1929 Unterrichtstätigkeit in Wien, 1931 an der Columbia Univ., dann an der Sorbonne in Paris und an der Wiener MAkad. 1934–39 Musikdirektor des Jüdischen Blindeninstituts in Wien. 1939 Emigration in die USA (Exil), 1939–41 Lehrer am Blindeninstitut in Yonkers/NY, 1941–66 Privatunterricht, 1966–72 Direktor von The Braille Musician. Zu seinen Schülern zählen C. Bamberger und E. Leinsdorf. Verheiratet mit der Opernsängerin Alice Trau, Bruder der Cellistin L. Neurath.
Werke
Fantastisches Sextett, Soli for Violoncello to 6 Etudes by Chopin; Lieder.
Literatur
- Czeike 2 (1993)
- Orpheus im Exil 1995
- [Kat.] Die Vertreibung des Geistigen aus Öst. 1985
- O. Friedmann, Prominenten Almanach 1930
Abbildungen
Autorin
- Andrea Harrandt
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Andrea Harrandt, Art. „Emerich, Paul“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cc9e (abgerufen am )
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