Studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule bei A. Roller, ließ dann seine Stimme in Italien und bei Alfred Boruttau (1877–1940) ausbilden. Er debütierte 1920 an der Volksoper Wien, deren Mitglied er bis 1925 war. Danach sang er in Wuppertal/D (1925–27), Düsseldorf/D (1927–30), Köln/D (1930–33) und an der Münchner Staatsoper (1933–45). 1946–66 sang W. an der Wiener Staatsoper. Er trat bei den Salzburger und ab 1951 bei den Bayreuther Festspielen auf, weiters an den wichtigsten europäischen Bühnen und in Buenos Aires. Ab 1961 unterrichtete er am Salzburger Mozarteum.
Ehrungen
- bayer. Kammersänger 1936
- österr. Kammersänger 1948
- Ehrenmitglied der Wr. Staatsoper 1966
Literatur
- K-R 1997, 2000 u. 2002
- Czeike 5 (1997)
- NGroveD 27 (2001)
- Riemann 1961
- [Kat.] 100 Jahre Wr. Oper 1969, 216
- Kürschner 1954
- F-A 2 (1978)
- Personenlex. Öst. 2001
- MGÖ 3 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Weber, Ludwig“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e63f (abgerufen am )
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