War vermutlich Kapellknabe in Salzburg unter H. Finck, als dessen Schüler er bezeichnet wird. Er gehörte zum Humanistenkreis um J. Stomius, seine Werke waren im deutschen Raum weit verbreitet. U. empfing die niederen Weihen und studierte 1528 an der Univ. Ingolstadt/D. Später ging er nach Venedig, wo er als Kaufmann lebte.
Werke
Motetten, dt. Lieder.
Literatur
- NGroveD 26 (2001)
- MGG 13 (1966)
- H. Spies in Mitt. d. Ges. f. Sbg. Lk. 81 (1941), 85f
- MGÖ 1 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Unterholtzer (auch Niederholtzer), Rupert (Robert)“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e54f (abgerufen am )
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