Der Bauernsohn besuchte das Franziskanergymnasium in Bozen und trat dann in den Deutschen Orden ein. Studien in Lana und Brixen, niedere Weihen 1903, Profess 1906 und Priesterweihe 1907. 1909 war er Teilnehmer an der Generalversammlung des Allgemeinen deutschen Cäcilien-Vereins (ACV) in Passau. Anschließend war U. in der Seelsorge und als Chorleiter in Lana (ab 1907 und wiederum ca. 1912), Barbian (Barbiano/I; ca. 1910), Unterinn (Auna di Sotto/I; ca. 1931), Sarnthein (Sarentino/I) und St. Leonhard in Passeier (San Leonardo in Passiria/I; ca. 1934) tätig. 1935 kurzzeitiges Studium an der päpstlichen MAkad. in Rom, 1935–64 neuerlich Chorregent in Lana. U. war auch als Orchesterdirigent und viel gefragter Orgellehrer tätig. Er galt als Liebhaber des Gregorianischen Chorals.
Werke
Pange lingua f. Chor und Bläser; Märsche.
Literatur
- E. Knapp, Kirchenmusik Südtirols 1993
- Salzburger Kirchenbl. 5.6.1903, 348
- SK 24 (1976/77), 43
- (Allgemeiner) Tiroler Anzeiger 30.7.1910, 11, 27.12.1912, 5, 9.2.1931, 8, 14.5.1934, 11
- Taufbuch 1879–1923 der Kuratie Lengstein, fol. 5
- Mitt. Proskesche Musikabt. der Bischöflichen Zentralbibliothek Regensburg/D (12/2024)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
6.2.2025Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Unterhofer, P. Albuin OT (Johann Franz)“ (6.2.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits (abgerufen am )
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