Studierte Musikwissenschaft und Germanistik an der Univ. Wien (1968 Dr. phil.), daneben 1967–70 Oper, Lied und Oratorium am Konservatorium der Stadt Wien bei P. Klein und K. Hudetz. Von K. Löbl gefördert, schrieb sie bereits neben dem Studium Musikkritiken für verschiedene Wiener Zeitungen (Presse, Expreß), 1971–82 arbeitete sie als Kritikerin und Kulturredakteurin beim Kurier. Ab 1982 hauptberuflich beim ORF, für den sie schon seit 1974 im Fernsehen tätig gewesen war, fungierte S. zunächst 1982–88 als Musikchefin des Landesstudios Wien und leitete 1988–96 die Hauptabteilung Musik im Rundfunk, dann bis 2003 die Hauptabteilung Radio-Symphonieorchester Wien. Ihre Nachfolgerin war Haide Tenner (* 19.10.1947 Wien).
Ehrungen
- Rudolf-Henz-Ehrenring 1988
Schriften
- Das dt. Klavierlied Sigismund Neukomms,Diss. Wien 1968
- (Hg.) Die Wr. Oper. 350 Jahre Glanz u. Tradition 1986
Literatur
- Who is who in Öst. 987/88 u. 1997
- http://oe1.orf.at/highlights/18440.html (8/2005)
- WStLA (Biographische Slg.)
- pers. Mitt. A. S. (11/2005)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
30.8.2005Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Seebohm, Andrea“ (30.8.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e224 (abgerufen am )
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