Studierte Jus an der Univ. Wien (Dr. 1937), war dann Mitarbeiter bei der AEG in Berlin. 1945 wurde er Kulturreferent der Österreichischen Volkspartei und Chefredakteur der Kulturzeitschrift Der Turm. 1946–61 war er Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft , 1954–61 stellvertretender Direktor der Wiener Staatsoper und 1961–72 stellvertretender bzw. 1972–76 Generalintendant der Deutschen Oper Berlin. Nach Wien zurückgekehrt, wirkte S. als Nachfolger R. Gamsjägers 1976–82 und (nach zwei Saisonen unter L. Maazel) 1984–86 (Nachfolger: C. H. Drese) dank künstlerischer Sensibilität und diplomatischem Geschick erfolgreich als Direktor der Wiener Staatsoper.
Gedenkstätten
- Grab ehrenhalber am Friedhof Neustift (Wien XVIII)
Ehrungen
- Ehrenring der Stadt Wien 1982
- Clemens Krauss Medaille in Silber der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor 1982
- Bürger der Stadt Wien 1992
Schriften
- Musik meines Lebens 1983
- Die Chance der modernen Operin ÖMZ 10 (1955)
- Die Ära Karajanin ÖMZ 15 (1960)
Literatur
- Czeike 6 (2004) [Foto]
- Personenlex. Öst. 2001
- Kosch 3 (1992)
- Ackerl/Weissensteiner 1992
- Ulrich 1997
- Riemann 1975
- P. Gaich, Neue Musik im Wiener Konzerthaus in der Ära S., Dipl.arb. Wien 1998
- L. Knessl (Hg.), Wr. Staatsoper. Die Direktion E. S. 1982
- A. Seebohm (Hg.), Die Wiener Oper 1986
- [Kat.] 100 Jahre Wr. Oper 1969, 239
- MGÖ 3 (1995)
- www.kv-staatsopernchor.at (9/2013)
Abbildungen
Autoren
- Christian Fastl
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
27.4.2023Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Uwe Harten, Art. „Seefehlner, Egon Hugo“ (27.4.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e225 (abgerufen am )
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