Studierte am Kölner Konservatorium, debütierte als Chorist in Düsseldorf/D (1928/29), sang als Solist 1929–31 am Opernhaus in Köln. Kam nach Engagements an deutschen Bühnen (Kaiserslautern, Hamburg, Düsseldorf) und Zürich nach Wien. Langjähriges Mitglied (Engagement 1.9.1941, letzter Auftritt 1972) der Wiener Staatsoper, trat von 1946 an auch ständig bei den Salzburger Festspielen auf, sang nach vielen größeren Partien des Spieltenorfaches (und einem Ausflug in die Bariton-Partie des Beckmesser 1965) zuletzt auch kleinere Charakterrollen (insgesamt 67 verschiedene Rollen, auch in zahlreichen Operetten). K. gastierte besonders mit seiner wichtigsten Partie, Mime in Rich. Wagners Ring des Nibelungen, in vielen europäischen Ländern und in den USA. 1956 übernahm er eine Professur am Konservatorium der Stadt Wien. Später wirkte er bei der Organisation der Festspiele von Savonlinna/FIN mit. Zahlreiche Aufnahmen geben einen Eindruck von seiner sehr persönlich gefärbten Stimme.
Gedenkstätten
- Ehrengrab Wr. Zentralfriedhof
Ehrungen
- Kammersänger 1955
Literatur
- K-R 1997, 2000 u. 2002
- Czeike 3 (1994)
- Riemann 1959 u. 1972
- [Kat.] 100 Jahre Wr. Oper 1969, 200
- MGÖ 3 (1995)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2003Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Klein, Peter“ (25.4.2003), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d4b3 (abgerufen am )
Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.

