Studierte 1935–40 (bei F. H. Hartmann und F. Reidinger) bzw. 1945–47 (bei A. Uhl) an der Wiener MAkad. und war anschließend zunächst als Privatlehrer und Konzertbegleiter tätig. 1955 erhielt er einen Lehrauftrag an der MAkad. und leitete 1970–84 eine Klasse für Lied und Oratorium; 1970 ao. Prof. und 1976 o. Prof. 1959–70 unterrichtete Sch. auch an der MAkad. in Graz (1964–69 Leiter einer Lied- und Oratorienklasse). Daneben war er 1959–71 Musikkritiker der Wiener Tageszeitung Volksblatt, weiters Mitglied der Mozartgemeinde Wien und der Österreichischen Gesellschaft für zeitgenössische Musik .
Ehrungen
- Ehrengabe des Bundesministeriums f. Unterricht u. Kunst 1952 (f. Missa cantata)
- Kompositionspreis der Wiener Symphoniker 1953 (f. 1. Klavierkonzert)
- Preis beim Kammermusikwettbewerb der Stadt Kapfenberg/St 1953
- Österr. Staatspreis 1956
- Förderungspreis der Stadt Wien 1957 (gem. m. A. Kubizek)
- Prof.-Titel 1961
- Staatspreis f. Kammermusik 1966 (f. Streichtrio op. 39)
- Österr. Ehrenkreuz f. Wissenschaft u. Kunst I. Klasse 1981
Werke
Symphonie in C-Dur (1966), Klavierkonzerte, Orchesterstücke, Kammermusik, Missa cantata, Lieder, Klaviermusik.
Literatur
- Goertz 1979
- E. Werba in ÖMZ 22 (1967)
- Riemann 1975
- F-A 2 (1978)
- ÖMZ 8 (1953), nach 150 u. 153f, 21 (1966), 358, 23 (1968), 216 u. 219f, 24 (1969), 257, 25 (1970), 329, 34 (1979), 301, 36 (1981), 257, 41 (1986), 258 u. 334
- MGÖ 3 (1995)
- Slg. Moißl
- WStLA (Biographische Slg.)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Schmidek, Kurt“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e107 (abgerufen am )
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