Der Sohn eines Lehrers und Organisten wurde am 17.6.1736 Organist in Kremsmünster und am 15.4.1745 am Dom zu Passau. Am 29.4.1762 wurde er Vizekapellmeister, 1766 auch Regens chori auf Mariahilf. Er schrieb auch ein Nachwort zu J. Kinnigers Cythara David und blieb mit Kremsmünster in Verbindung. Als Komponist steht er erwartungsgemäß in barocker Tradition, fand aber auch den Anschluss an neuere Entwicklungen.
Werke
erhalten ca. 50 Kirchenmusikwerke, darunter große Messen, Oratorien, Tafelmusiken (WV bei Schmitz).
Literatur
- Kellner 1956
- H.-W. Schmitz, Passauer Musikgesch. 1999
Autor
- Rudolf Flotzinger
Letzte inhaltliche Änderung
6.9.2005Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Schmid (Schmidt), Vinzenz“ (6.9.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x000f2fe3 (abgerufen am )
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