Kam mit 14 Jahren nach Innsbruck, wo er an der Musikvereinsschule bei M. Goller (Klavier, Musiktheorie) und Josef Alliani (Violine) studierte (bis 1833). Danach übersiedelte er nach Wien, wo er von S. Sechter in Kontrapunkt unterrichtet wurde. R. war ein gefragter Pädagoge (Schüler u. a. J. Epstein, I. Brüll und C. Debrois van Bruyck), zählte zum Freundeskreis um J. Brahms und war in den Konzerten der Gesellschaft der Musikfreunde regelmäßig vertreten. Er wirkte auch als Dirigent und Pianist (Konzertreisen nach Deutschland).
Werke
Klavierwerke (Sonaten [s. Tbsp.]; Fantasie du printems f. Kl. 1854, Faks. in DTÖ 142–144 [1987]); Werke f. Orch. (5 Symphonien [s. Tbsp.], Ouvertüren); Kammermusik; Chöre, Kantaten; Konzertarien, Lieder (s. Tbsp.).
Literatur
- ÖBL 9 (1988)
- MGG 11 (1963)
- Wurzbach 27 (1874)
- Eisenberg 1893
Abbildungen
Hörbeispiele
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Rufinatscha, Johann“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dff4 (abgerufen am )
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