Studium an der Univ. Innsbruck (Dr. phil. 1930). Anschließend bis 1935 Assistent für Zoologie in Innsbruck, 1933 Lehramtsprüfung für Naturgeschichte an Mittelschulen. Musikalische Ausbildung 1914–30 an der Städtischen MSch. (Klavier bei E. Schennich und R. Kattnigg), weiters Harfe in Innsbruck und München (bei Eduard Niedermayr) sowie Orgel (autodidaktisch), Musiktheorie bei H. Gerstenberger in Bozen, Schennich und K. Koch. Er war bis zur Pensionierung Prof. am Akademischen Gymnasium in Innsbruck. Daneben war R. Musikkritiker, Leiter der von ihm 1934 gegründeten Mozartgemeinde Innsbruck , Organist an der Jesuitenkirche, Klavierbegleiter und Soloharfenist (u. a. bei den Salzburger Festspielen). 1934–38 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Tiroler Komponisten. Großneffe von J. F. Hummel.
Ehrungen
- Bronzene Mozart-Medaille der Internationalen Stiftung Mozarteum 1967
Werke
Werke f. Hf.; Klaviersuite; Kammermusik (Concertino f. vier Holzbläser); Chöre, Lieder (Die geheimisvolle Flöte f. Bariton, Fl. u. Hf.), Volksliedbearbeitungen.
Schriften
- Tiroler Komponisten des 20. Jh.sin ÖMZ 25/11 (1970)
Literatur
- ÖMZ 25/11 (1970)
- Österr. Autoren-Ztg. 27/1 (1975)
- Slg. Moißl
- www.musikland-tirol.at (1/2013)
Abbildungen
Hörbeispiele
Autoren
- Alexander Rausch
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
4.9.2024Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Alexander Rausch, Art. „Riester, Albert“ (4.9.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001df4c (abgerufen am )
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