Marusczyk, P. Stanislaus SVD

* 7.5.1890 Antonienhütte/Oberschlesien (Wirek/PL), † 25.5.1956 St. Gabriel bei Mödling/NÖ

Geistlicher und Kirchenmusiker

Besuchte nach der Mittelschule im Missionshaus Heiligkreuz bei Neisse (Nysa/PL) die theologische HSch. in St. Gabriel bei Mödling, wo er 1908–14 Philosophie und Theologie studierte; 1913 Priesterweihe. Anschließend Chordirektor, Organist und Musiklehrer in Heiligkreuz, 1919–56 Chordirektor sowie Prof. für Gesang und Musik in St. Gabriel. 1921 Abschluss seiner Studien bei V. Goller, M. Springer und A. Weißenbäck an der kirchenmusikalischen Abteilung der Wiener MAkad. (Kirchenmusikschulen) sowie Gründer der Sängerknaben vom Wienerwald. Ab 1939 Mitglied der Wiener Diözesankommission für Kirchenmusik und Chorallektor im Wiener Priesterseminar. Mitbegründer der internationalen Vereinigung Pueri cantores, 1953–56 Leiter deren österreichischer Gruppe.

Ehrungen

  • Geistlicher Rat
  • Konsistorialrat 1953

Werke

Karwochengesänge, Weihnachtsliederslg. In dulci jubilo 241998, Gesangbuch (und Orgelbuch) Exsultemus Domino 1925, 61956 (Kirchengesangbuch), Orgelbuch zur Betenden Gemeinde, Kindersingschule; Bearb. v. Chören u. Singspielen (v. a. für Knabenchor).

Literatur

Abbildungen

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

10.9.2020

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Marusczyk, P. Stanislaus SVD“ (10.9.2020), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00040c02 (abgerufen am )

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