Besuchte das Gymnasium in Seckau und studierte in Prag an der Deutschen Univ. und am Konservatorium (Orgel bei J. Klička und Musiktheorie). 1900 wurde er Stiftsorganist und Chordirektor der Abtei Emaus bei Prag, später auch Orgelreferent für Böhmen. 1910 wurde er an die Abteilung für Kirchenmusik der Wiener MAkad. in Klosterneuburg berufen, wo er gregorianischen Choral, Orgel, Kontrapunkt und Komposition unterrichtete (ab 1924 o. Prof.). 1927–30 war er Direktor der Akademie (Hochschule) für Musik und darstellende Kunst in Wien, 1930–45 leitete er dort eine Meisterklasse für Komposition.
Ehrungen
- Hofrat 1924
Werke
Messen; Chöre; Orgelwerke; Opern; Sinfonien, Kammermusik, Klavierstücke, Lieder.
Schriften
- Die Kunst der Choralbegleitung 1907
- Orgelbegleitung zum Kyriale Vaticanum 1907
- Choralsolfeggien 1908
- Kontrapunkt,hg. v. F. Hartmann 1936
- zahlreiche Beiträge in Fachzss
Literatur
- MGG 12 (1965)
- Riemann 1961 u. 1975
- Weissenbäck 1937
- DBEM 2003
- Kürschner 1954
- F-A 1936 u. 2 (1978)
- SK 1/3 (1953/54), 26, 1/4 (1953/54), 1ff
- ÖMZ 9/2 (1954), 68
- MGÖ 3 (1995)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Springer, Max“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e309 (abgerufen am )
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