Nach eigenen Angaben hat er Kaiser Ferdinand III. und Erzhzg. Leopold Wilhelm gedient, was zwischen 1637 und 1643 gewesen sein müsste, doch nachweisbar ist er nur als Musiker der Witwe Ferdinand II. (Eleonora I.) 1641. Nach dieser Jugendzeit in Wien war er 1644 wieder in Foligno, wo er Notar wurde, und seit etwa 1650 als Schüler Gregorio Allegris und O. Benevolis in Rom. 1653 erhielt er durch A. Bertalli „zur verehrung wegen dess Ihrer Khays. May: dedicierten Buechs 300 fl“. 1661–92 war er Mitglied der päpstlichen Kapelle, 1674/75 ihr Kapellmeister.
Werke
1 Oper, 21 Oratorien (alle verloren), Kirchenmusik, Arien.
Schriften
- musiktheoretische Traktate
Literatur
- St. Saunders, Sacred Music at the Hapsburg Court of Ferdinand II (1615–1637), The Latin Vocal Works of Giovanni Priuli and Giovanni Valentini , Diss. Pittsburgh 1990
- NGroveD 14 (2001)
Abbildungen
Autor
- Herbert Seifert
Letzte inhaltliche Änderung
14.3.2004Empfohlene Zitierweise
Herbert Seifert, Art. „Liberati, Antimo“ (14.3.2004), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d77a (abgerufen am )
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