Komauer, Edwin

* 11.2.1869 Klagenfurt, † 20.3.1944 Waiern bei Feldkirchen/K

Beamter und Komponist

Sein Vater war Musiklehrer und Organist, seine Mutter Pianistin und Sängerin. Studierte Jus (Dr. jur. 1893) an der Univ. Graz. Von H. Potpeschnigg gefördert, wurde er Korrepetitor im Grazer Singverein und Chormeister der Studentenschaft Gothia. 1895–1919 leitete er den Klagenfurter Männergesangverein, 1895–1922 den Kärntner Sängerbund. Gründung des Krumpendorfer Kammerorchesters (Leitung 1921–35, danach aufgelöst). K. war hauptberuflich 1892–1921 in der Finanzlandesdirektion in Klagenfurt tätig. Ab 1895 war er der erste Lehrer A. Weberns (Klavier, Violoncello, Musiktheorie).

Ehrungen

  • Hofrat
  • Gaumusikpreis von Kärnten 1943

Werke

Bühnenwerke (Märchenoper Frau Holle); 2 Symphonien, Sinfonische Dichtung, Violinkonzert; Kammermusik; zahlreiche Chorwerke.

Schriften

Literatur

  • ÖBL 4 (1969)
  • H. Krellmann, Anton Webern 1975
  • MGÖ 3 (1995)
  • Musik im Kriege 7/8 (1943), 158

Abbildungen

Autor

  • Alexander Rausch

Letzte inhaltliche Änderung

4.9.2024

Empfohlene Zitierweise

Alexander Rausch, Art. „Komauer, Edwin“ (4.9.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d55e (abgerufen am )

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