Sein Vater war Musiklehrer und Organist, seine Mutter Pianistin und Sängerin. Studierte Jus (Dr. jur. 1893) an der Univ. Graz. Von H. Potpeschnigg gefördert, wurde er Korrepetitor im Grazer Singverein und Chormeister der Studentenschaft Gothia. 1895–1919 leitete er den Klagenfurter Männergesangverein, 1895–1922 den Kärntner Sängerbund. Gründung des Krumpendorfer Kammerorchesters (Leitung 1921–35, danach aufgelöst). K. war hauptberuflich 1892–1921 in der Finanzlandesdirektion in Klagenfurt tätig. Ab 1895 war er der erste Lehrer A. Weberns (Klavier, Violoncello, Musiktheorie).
Ehrungen
- Hofrat
- Gaumusikpreis von Kärnten 1943
Werke
Bühnenwerke (Märchenoper Frau Holle); 2 Symphonien, Sinfonische Dichtung, Violinkonzert; Kammermusik; zahlreiche Chorwerke.
Schriften
- Autobiographie in Festliche Jahresschrift 1943 des Musikvereins für Kärnten.
Literatur
- ÖBL 4 (1969)
- H. Krellmann, Anton Webern 1975
- MGÖ 3 (1995)
- Musik im Kriege 7/8 (1943), 158
Abbildungen
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
4.9.2024Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Komauer, Edwin“ (4.9.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d55e (abgerufen am )
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