Studierte 1869/70 an den Univ.en Graz und Wien Medizin und war zunächst hauptberuflich Zahnarzt in Graz. Er war Mitglied des Grazer Wagner-Kreises, setzte sich für seinen Freund H. Wolf ein und initiierte 1886 die Einladung A. Bruckners nach Graz (anlässlich der österreichischen EA der 7. Symphonie). 1902–08 war P. als Konzertbegleiter in Berlin tätig und ging auf Konzertreisen. Danach lebte er in Peggau/St und Graz.
Werke
Zwei Ländlerfolgen aus der Steiermark; Ritornell Nun ist der Tag geschieden [irrtümlich Rich. Wagner zugeschrieben]; Frauenchöre, Lieder.
Schriften
- Erinnerungen an Anton Bruckner in Musica divina 10 (1922)
Literatur
- ÖBL 8 (1983)
- Riemann 1961
- StMl 1962–66
- F-A 1936
- [Kat.] Musik i. d. St. 1980
- BrucknerH 1996 [Graz]
- DBEM 2003
- H. Nonveiller (Hg.), Hugo Wolf. Briefe an H. P. 1923
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2005Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Potpeschnigg, Heinrich“ (15.5.2005), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001dd9d (abgerufen am )
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