1960 zum Priester geweiht, wirkt seit 1973 in der Pfarre Lockenhaus. Seit 1981 auch Organisator des 1981 gegründeten Internationalen Kammermusikfestes Lockenhaus (Lockenhauser Kammermusikfestival), bei dem außer dem Mitinitiator G. Kremer und dessen Ensemble Kremerata Baltica zahlreiche international renommierte Künstler und Ensembles auftreten. Schon 1974 plante H., in seiner Pfarre regelmäßig Konzerte zu veranstalten: das erste fand in der Diele des Pfarrhauses statt; 1976 konnte H. erstmals G. Kremer verpflichten, der in den Folgejahren viele seiner ebenfalls in den Westen emigrierten Freunde nach Lockenhaus brachte: u. a. O. Maisenberg, E. Leonskaja, David Geringas und Andrej Gavrilov, die auch schon vor der Festivalgründung in Lockenhaus spielten.
Gedenkstätten
- Josef HHerowitsch-Platz in Lockenhaus
- Gedenktafel am Hauptplatz von Lockenhaus
Ehrungen
- Österr. Ehrenkreuz für Wissenschaft u. Kunst 1987
- Prof.-Titel
- päpstlicher Ehrenkaplan (Monsignore)
- Würdigungspreis für Musik des Landes Burgenland 2001
- Goldenes Ehrenzeichen der Gemeinde Rohrbach 2010
Schriften
- (Hg. gem. m. G. Kremer) 5 Jahre Lockenhauser Kammermusikfest 1985
Literatur
- G. Kramer in Die Presse 7.7.2000
- http://regiowiki.at (6/2017)
- http://burgenland.orf.at (6/2017)
- Mitt. J. H. (2000)
Autor
- Uwe Harten
Letzte inhaltliche Änderung
7.6.2017Empfohlene Zitierweise
Uwe Harten, Art. „Herowitsch, Josef“ (7.6.2017), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d13b (abgerufen am )
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