Erhielt mit fünf Jahren von seiner Mutter den ersten Klavierunterricht. Ab 1956 setzte er seine Ausbildung an der Zentralen MSch. Kishinev/MOL und 1966–71 am Gnessin-Institut in Moskau (bei Alexander Jocheles) fort. 1971–80 spielte er regelmäßig mit den Moskauer Philharmonikern. 1981 emigrierte M. nach Wien. Arbeitete mit bedeutenden Dirigenten, Orchestern bzw. Ensembles und Interpreten zusammen. Regelmäßige Auftritte u. a. bei den Salzburger Festspielen und den Wiener Festwochen. 1985–98 Prof. an der MHsch. in Stuttgart/D, 1998–2013 an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.
Ehrungen
- 2. Preis beim Internationalen Schubert-Wettbewerb in Wien und 1. Preis beim Wettbewerb Musik des 20. Jh.s 1967
- Ehrenmitglied der Wiener Konzerthausgesellschaft 1995
- Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse 2005
Literatur
- InterpretenL 1992
- www.rbartists.at (10/2006)
- www.mdw.ac.at (6/2026)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
2.6.2026Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Maisenberg, Oleg“ (2.6.2026), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d868 (abgerufen am )
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