Studierte ab 1972 an der Wiener MHsch. Tonsatz (bei Aug. Kubizek), Komposition (bei E. Urbanner, Diplom 1979), Dirigieren (bei O. Suitner), Chordirigieren (bei G. Theuring) und Korrepetition (bei H. Goertz) sowie Mathematik und Logik an der Wiener Univ. Freier Mitarbeiter beim ORF; seit 1979 Dozent für Komposition und Musiktheorie an der Augsburger MAkad., seit 1993 Vorsitzender des Tonkünstlervereins Augsburg/D. Zahlreiche Kompositionsaufträge sowie Aufführungen seiner Werke von namhaften Ensembles und Orchestern (u. a. Wiener Staatsopernchor, Philharmonisches Orchester Augsburg, Prager Streichquartett, Wiener Kammermusiker, Garde Republicaine). R. H. zeigt sich in seinen Kompositionen vom Jazz beeinflusst.
Ehrungen
- Förderungspreis der Stadt Wien 1977
- Förderungspreis der Theodor-Körner-Stiftung 1978, 1980 u. 1990
- Förderungspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst 1980
- Kunstförderpreis der Stadt Augsburg 1980
- Erster Preis beim Internationalen Kompositionswettbewerb Eisteddfod in Roodepoort/ZA 1989
- Erster Preis des Kompositionswettbewerbs World Cello Congress III in Baltimore/USA 2000
Werke
Orchesterwerke; Vokalwerke (Elegie nach Texten aus den Duineser Elegien von Rainer Maria Rilke; Lieder); Kammermusik.
Literatur
- MaÖ 1997
- Goertz 1994
- MGÖ 3 (1995)
- I. Adrian in Clarino. Zs. für Bläsermusik 10/1982
- Ch. Baier in ÖMZ 48/6 (1993)
- W. Szmolyan in ÖMZ 36 (1981)
- www.philso.uni-augsburg.de (1/2012)
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
25.4.2012Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Heller, Richard“ (25.4.2012), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d10d (abgerufen am )
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