Unterricht in Latein und Musik in Prag, trat 1742 in den Orden der Barmherzigen Brüder ein, wo er seine Kompositionsstudien fortsetzen durfte (u. a. bei F. A. I. Tuma). Nach F.s Übersiedlung in den Wiener Konvent war er dort Provinzprokurator, 1758–72 Prior (1766 Ordensprovinzial der deutschen Provinz). Schon in Prag hatte F. ein beachtliches Œuvre (v. a. Kirchenmusik) geschaffen; in Wien verstärkte sich der Einfluss der Werke der Komponisten, die zum Umkreis der Hofmusikkapelle (G. Chr. Wagenseil, G. Bonno, J. A. Hasse) zählten, aber auch der Werke der Brüder Haydn; auch die durch den Orden bedingten Italienreisen fanden ihren Niederschlag in den Kompositionen F.s.
Werke
v. a. Kirchenmusik [Mss. bei den Barmherzigen Brüdern in Wien erhalten].
Literatur
- LdM 2000
- Wurzbach 4 (1858)
Autorin
- Elisabeth Th. Hilscher
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Fismann (Fissmann), Franz Seraphim OFM“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cd9c (abgerufen am )
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