Ausbildung am Innsbrucker Konservatorium (Orgel bei R. Jaud) und an den MHsch.n von Salzburg (Schulmusik) und Wien (Komposition bei E. Urbanner; Orgel und Kirchenmusik bei P. Planyavsky und M. Radulescu; Abschluss 1989); Weiterbildung u. a. bei Wolfgang Rihm und G. Ligeti. Lehrbeauftragter für Korrepetition an der Abteilung Musikerziehung Innsbruck; ab 1996 Gastprof., seit 2000 o. Prof. für Kirchliche Komposition an der Musikhochschule Mozarteum in Salzburg und Organist im Stift Wilten. Ab Mitte der 1990er Jahre regelmäßige Kompositionsaufträge und Aufführungen (u. a. ORF Wien, Klangspuren Schwaz, Osterfestival Tirol, Europäischer Musiksommer Berlin sowie in den USA, Schweiz, Italien und Polen). Juror in zahlreichen Gremien im Bereich Kirchenmusik. E. lebt (2014) in Innsbruck.
Ehrungen
- Würdigungspreis beim Internationalen Orgelwettbewerb in Brügge/B 1985
- Musikförderungspreis der Tiroler Sparkassen 1987
- 2. Preis beim Internationalen Paul-Hofhaimer-Orgelwettbewerb in Innsbruck 1989
- Würdigungspreis des Wissenschaftsministeriums 1989 und 1995
- Kompositionspreis der Stadt Innsbruck 1995
- Kompositionspreis des Tiroler Sängerverbandes 1996
- Musikförderungspreis der Republik Österreich 1997
- Preise für künstlerisches Schaffen der Landeshauptstadt Innsbruck 1998 und 2004
Werke
Lieder; Kammermusik; Chor- und Orgelwerke; Kirchenmusik (Der 100. Psalm für gemischten Chor und 7 Blechblasinstrumente; Friedensmesse); Oper Ovum Dei (T: Walter Schlorhaufer); Filmmusik (zu dem Film Ich träum’ und das Leben flieht über Georg Trakl).
Schriften
Literatur
- MaÖ 1997
- Die Presse 14.3.2000
- SK 61/2 (2014), 119
- http://www.moz.ac.at (7/2014)
- eigene Recherchen.www.musikland-tirol.at (7/2014)
- eigene Recherchen
Autorin
- Barbara Boisits
Letzte inhaltliche Änderung
15.7.2014Empfohlene Zitierweise
Barbara Boisits, Art. „Estermann, Kurt“ (15.7.2014), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cce6 (abgerufen am )
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