Wurde zunächst privat, ab 1956/57 am Konservatorium in Bukarest im Orgelspiel und in Komposition unterrichtet. 1964/65 besuchte er die Sommerakad. an der MAkad. Mozarteum Salzburg. 1965–67 studierte er an der MAkad. Wien Orgel bei A. Heiller (Reifeprüfung mit Auszeichnung 1967) und Dirigieren bei H. Swarowsky. 1967/68 setzte er seine Ausbildung bei Swarowsky fort und studierte zusätzlich Kirchenmusik. R. konzertierte bereits seit 1959 weltweit und begann 1968 an der MHsch. bzw. MUniv. Wien Orgel zu unterrichten: Zunächst bis 1974 als Lehrbeauftragter, 1957-82 als ao. Prof. und 1982 bis zu seiner Pensionierung 2008 als o. Prof. Darüber hinaus leitete er zahlreiche Kurse und Akademien. Seit 1983 war R. auch als Dirigent tätig.
Ehrungen
- Wr. Akad. Jubiläums-Wettbewerb 1968
- Förderungspreis der Stadt Stuttgart/D 1970
- Kompositionswettbewerb Nürnberg/D 1971
- Kompositionswettbewerbe des Österreichischen Komponistenbundes 1977 u. 1981
- Förderungspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst 1991
- Würdigungspreis für Musik des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur 2007
Werke
Orchesterwerke (Variationen 1973); Kammermusik (Sextett 1995); Melencolia f. Blockfl. u. Schlagzeug 1982; Vokalmusik (Messen; Versi f. Sopran u. Org. 1991); Werke f. Org. (Epiphaniai 1988 [auch f. Org. u. Ensemble]).
Literatur
- MaÖ 1997 [mit WV]
- Goertz 1979 u. 1994
- MGÖ 3 (1995)
- F-A 2 (1978)
- SK 55/3 (2008), 136, 71 (2024), 48f
- https://de.wikipedia.org (1/2024)
- Mitt. Archiv MUniv. Wien (1/2024)
- Mitt. Nicolas Radulescu (7/2025)
Autor:innen
- Alexander Rausch
- Monika Kornberger
Letzte inhaltliche Änderung
21.7.2025Empfohlene Zitierweise
Monika Kornberger, Alexander Rausch, Art. „Radulescu, Michael“ (21.7.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001de4b (abgerufen am )
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