Radulescu, Michael

* 19.6.1943 Bukarest, † 23.12.2023 Wien

Organist, Komponist, Dirigent

Wurde zunächst privat, ab 1956/57 am Konservatorium in Bukarest im Orgelspiel und in Komposition unterrichtet. 1964/65 besuchte er die Sommerakad. an der MAkad. Mozarteum Salzburg. 1965–67 studierte er an der MAkad. Wien Orgel bei A. Heiller (Reifeprüfung mit Auszeichnung 1967) und Dirigieren bei H. Swarowsky. 1967/68 setzte er seine Ausbildung bei Swarowsky fort und studierte zusätzlich Kirchenmusik. R. konzertierte bereits seit 1959 weltweit und begann 1968 an der MHsch. bzw. MUniv. Wien Orgel zu unterrichten: Zunächst bis 1974 als Lehrbeauftragter, 1957-82 als ao. Prof. und 1982 bis zu seiner Pensionierung 2008 als o. Prof. Darüber hinaus leitete er zahlreiche Kurse und Akademien. Seit 1983 war R. auch als Dirigent tätig.

Ehrungen

  • Wr. Akad. Jubiläums-Wettbewerb 1968
  • Förderungspreis der Stadt Stuttgart/D 1970
  • Kompositionswettbewerb Nürnberg/D 1971
  • Kompositionswettbewerbe des Österreichischen Komponistenbundes 1977 u. 1981
  • Förderungspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst 1991
  • Würdigungspreis für Musik des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur 2007

Werke

Orchesterwerke (Variationen 1973); Kammermusik (Sextett 1995); Melencolia f. Blockfl. u. Schlagzeug 1982; Vokalmusik (Messen; Versi f. Sopran u. Org. 1991); Werke f. Org. (Epiphaniai 1988 [auch f. Org. u. Ensemble]).

Literatur

  • MaÖ 1997 [mit WV]
  • Goertz 1979 u. 1994
  • MGÖ 3 (1995)
  • F-A 2 (1978)
  • SK 55/3 (2008), 136, 71 (2024), 48f
  • https://de.wikipedia.org (1/2024)
  • Mitt. Archiv MUniv. Wien (1/2024)
  • Mitt. Nicolas Radulescu (7/2025)

Autor:innen

  • Alexander Rausch
  • Monika Kornberger

Letzte inhaltliche Änderung

21.7.2025

Empfohlene Zitierweise

Monika Kornberger, Alexander Rausch, Art. „Radulescu, Michael“ (21.7.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001de4b (abgerufen am )

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