Studierte an der Lehrerbildungsanstalt in Innsbruck, ab 1966 an der MHsch. Wien Orgel bei A. Forer und Musikwissenschaft an der Univ. Wien bei E. Schenk. Vertiefende Ausbildung bei Orgelkursen in Frankreich. Nach der Diplomprüfung am Mozarteum in Salzburg 1975 kehrte J. als Cembalist des Ensembles für Alte Musik, Affetti Musicali, in seine Heimatstadt zurück und wurde 1977 Lehrer am dortigen Konservatorium sowie Kustos der Ebert-Orgel in der Hofkirche. 1978–2018 war er Domorganist in Innsbruck und 1986–2013 Leiter der Orgelklasse des dortigen Konservatoriums. Langjähriger Vorsitzender der Wettbewerbsjury für den Paul-Hofhaimer-Preis der Stadt Innsbruck.
Gedenkstätten
- Reinhard Jaud-Saal (MSch. Innsbruck)
Ehrungen
- Preis der Dt. Schallplattenkritik 1984
- Jakob-Stainer-Preis 1990
- Prof.-Titel 2005
- Ehrenzeichen der Stadt Innsbruck f. Kunst und Kultur 2011
Literatur
- SK 69/4 (2022), 294f
- www.ibkinfo.at (12/2022)
- www.dibk.at (12/2023)
- MGÖ 3 (1995)
- pers. Mitt. (4/2002)
Autor:innen
- Elisabeth Th. Hilscher
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
12.12.2023Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Jaud, Reinhard“ (12.12.2023), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x00034dc0 (abgerufen am )
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