Jauk, Werner

* 5.4.1953 Kapfenberg/St

Musikwissenschaftler und Komponist

Ausgebildet an der MHsch. (Computermusik, Jazzgitarre) und der Univ. Graz (Psychologie, Promotion 1980), war J. ab 1980 am Institut für Wertungsforschung der MHsch. Graz tätig, ab 1982 war er Assistent am Institut für Musikwissenschaft der Univ. Graz (Systematische Musikwissenschaft), ab 1995 Ass.-Prof. Nach seiner Habilitation 2005 an der Univ. Graz im Fach Musikwissenschaft dort 2006 bis zu seiner Pensionierung Ao. Univ.-Prof. Mit dem 1986 gegründeten Studio Grelle Musik hat J. eine Plattform für experimentelle, multimediale und elektronische Musik in Graz geschaffen. J. war ab 1993 fast jährlich Jurymitglied des Prix Ars Electronica und ist Mitglied der Gruppe Of (Improvisation unter Einbeziehung künstlicher Intelligenz). Als Wissenschaftler hat J. sich mit den Neuen Medien und ihrem Einfluss auf Komposition und Rezeption, mit Jazz und Avantgarde auseinander gesetzt.

Ehrungen

  • Anerkennungspreis Ars Electronica 1990
  • Preis des Künstlerhauses Wien 1991

Werke

Videosoundtracks (Kunstwasser, Lebensenergie, Klangfigur, Ritualyti), Klanginstallationen und elektronische Musik (Minimal Splitting Movements, Waldheim-AT, Lust – Trauer, Spiel, Chronik etc.).

Schriften

Literatur

Autorin

  • Elisabeth Th. Hilscher

Letzte inhaltliche Änderung

7.8.2025

Empfohlene Zitierweise

Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Jauk, Werner“ (7.8.2025), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001d2ff (abgerufen am )

Dieser Text wird unter der Lizenz CC BY-NC-SA 4.0 zur Verfügung gestellt. Das Bild-, Film- und Tonmaterial unterliegt abweichenden Bestimmungen; Angaben zu den Urheberrechten finden sich direkt bei den jeweiligen Medien.