Studium an der Wiener MHsch. (F. Burt, R. Haubenstock-Ramati); nach dem Abschluss 1983 noch weitere Studien bei D. Kaufmann sowie Weiterbildung u. a. bei H. W. Henze. Es folgten diverse Klanginstallationsprojekte für Theater, Festivals etc. 1992 Veröffentlichung seines Komponistenportraits auf CD (an satz weisen) sowie Beginn seiner Tätigkeit als Musiklehrer in Wien und Niederösterreich (Klavier, Blockflöte, Theorie und Analyse). Seither zahlreiche Auftragswerke (u. a. Ensemble XX. Jahrhundert , Gesellschaft der Musikfreunde , Kontrapunkte , die reihe , Wiener Kammerorchester , Niederösterreichisches Donaufestival, ORF, Jeunesse) sowie Aufführungen seiner Kompositionen (Wien modern , Bregenzer Festspiele , GdM, Wiener Konzerthaus, Brucknerhaus Linz). 1996 folgte die Veröffentlichung seiner zweiten Portrait-CD (setzt fort). Seit 2003 leitet D. zeitgenössische Musikprojekte für Kinder und Jugendliche u. a. in der Sammlung Essl, im Arnold Schönberg Center Wien sowie im art/brut center Maria Gugging/NÖ.
Ehrungen
- Förderungspreis des Landes Oberösterreich 1984
- Förderungspreis der Theodor-Körner-Stiftung 1985
- Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich 1991
Werke
Orchesterwerke, Kammermusik, Elektronische Musikstücke, Jugendliteratur, Pädagogische Literatur.
Literatur
- MaÖ 1997
- Mitt. MICA
- www.diendorfer.net (6/2011)
Autor:innen
- Elisabeth Th. Hilscher
- Georg Demcisin
Letzte inhaltliche Änderung
14.12.2011Empfohlene Zitierweise
Georg Demcisin, Elisabeth Th. Hilscher, Art. „Diendorfer, Christian“ (14.12.2011), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001cbb6 (abgerufen am )
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