Gegründet im 12. Jh., werden dort Hss. ab dieser Zeit (darunter eine große Anzahl wichtiger Neumenhandschriften des 12.–14. Jh.s und ein lateinisches Osterspiel aus dem frühen 13. Jh.) und Drucke seit dem 16. Jh. verwahrt. Das Musikarchiv betreut seit dem 17. Jh. das Notenmaterial, das durchwegs aus dem 18. und 19. Jh. stammt und unter dem sich Kompositionen von G. Reutter d. Ä., A. Caldara, G. Monn, M. Haydn, F. L. Gaßmann, J. G. Albrechtsberger u. a. finden.
Literatur
- MGG 7 (1958) u. 5 (1996)
- A. Haidinger, Kat.e der Hss. des Augustiner Chorherrenstiftes Klosterneuburg 1– (1983–)
Autorin
- Ingrid Schubert
Letzte inhaltliche Änderung
18.2.2002Empfohlene Zitierweise
Ingrid Schubert, Art. „Archive und Bibliotheken“ (18.2.2002), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001f72e (abgerufen am )
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