Studierte Musikwissenschaft an der Univ. Innsbruck sowie Komposition (bei G. Andergassen) und Gitarre am Innsbrucker Konservatorium. Weitere private Studien betrieb er bei B. Schaeffer in Polen und Salzburg, 1990/91 besuchte er Kurse für Computerkomposition bei Marek Choloniewski in Polen. Z. unterrichtete 1970–91 Gitarre an verschiedenen Tiroler Schulen, beschäftigte sich intensiv mit alternativen musikpädagogischen Konzepten und wirkte als Chor- und Ensembleleiter; anschließend war er Lehrbeauftragter für Harmonielehre am Institut für Musikwissenschaft der Univ. Innsbruck. 1984 gründete er das Tiroler Ensemble für Neue Musik, das er bis 2003 leitete. In seinen CD-Aufnahmen steht das Zusammenspiel von Musikinstrumenten, Computer und Live-Elektronik im Vordergrund.
Ehrungen
- Kunstförderungspreis der Stadt Innsbruck 1980
- Staatsstipendium f. Komposition der Republik Österreich 1985 u. 1989
- Förderung durch das Bundesministerium f. Unterricht u. Kunst 1993
- mehrere Aufführungsempfehlungen bei Kompositionswettbewerben
Werke
Messe, Chormusik f. versch. Besetzungen, Instrumentalmusik (Septette, Hendekagon f. 26 Instrumente, Streichquartett, black and white f. großes Orch.), Klanginstallationen.
Literatur
- MaÖ 1997
- www.zechberger.at (5/2006)
- www.tenm.at (5/2006)
Autor
- Christian Fastl
Letzte inhaltliche Änderung
30.5.2006Empfohlene Zitierweise
Christian Fastl, Art. „Zechberger, Günther“ (30.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e783 (abgerufen am )
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