Musikgeschichtliche Pendants dazu lassen sich sowohl in der österreichischen Kirchen- als auch Tanzmusik des 18. Jh.s finden. Es ist kein Zufall, dass in beiden das Trio (als Vulgarisierung des barocken Triosatzes, der in der Triosonate zu seiner höchsten Blüte gebracht worden war) kennzeichnend ist, u. zw. sowohl als Satzgrundlage (sog. Kirchentrio) als auch hinsichtlich der Besetzung (z. B. zwei Geigen und Bass als Basis sämtlicher Ländler).
Literatur
- MGÖ 2 (1979 u. 1995)
Autor
- Rudolf Flotzinger
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Rudolf Flotzinger, Art. „Volksbarock“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e5cd (abgerufen am )
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