Der Sohn des Sängerpaares Max Stanislaus (* 1873 Mokra Kalyhirka/UA, † 5.5.1933 Wien) und Lily Malvine, geb. Glaubauf (* 10.4.1883 Wien, † 1957 London) U. besuchte 1926–30 die Univ. Wien und studierte daneben bei J. Marx. Er war Liedbegleiter u. a. von L. Lehmann (15 Jahre), I. Seefried, E. Schwarzkopf, H. Hotter und D. Fischer-Dieskau. In den frühen 1930er Jahren emigrierte er in die USA (Exil), wo er ab 1952 an der Univ. of Illinois, Urbana/USA tätig war, zuerst als „visiting artist“, später als Prof. Ab 1955 unterrichtete U. auch an der Yale Univ. Summer School in Norfolk, Connecticut/USA. 1956 wurde er Mitglied der Bach Aria Group. Auch seine Kinder Philip, Karin und Alex wurden Musiker.
Werke
Schallplattenaufnahmen.
Literatur
- Biogr. Hb. der dtspr. Emigration 1983
- Orpheus im Exil 1995
- Neues Wr. Tagbl. 7.5.1933, 11
- www.paul-ulanowsky.org (12/2024)
- www.hohenemsgenealogie.at (12/2024)
- https://fundgeschichten.jimdofree.com (12/2024)
- www.myheritage.at (12/2024)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
19.12.2024Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Ulanowsky, Paul Alexander Theodor“ (19.12.2024), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e537 (abgerufen am )
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