Trani (Trany), Joseph (Giuseppe)

* 1707 Neapel/Königreich Neapel (Napoli/I), † 15.7.1797 Roßau (heute Wien IX)

Violinist

Spielte vermutlich ab 1741 in der Kapelle von K.in Elisabeth Christine (1691–1750; Witwe K. Karls VI.), der er 1745–50 offiziell angehörte. 1749 gab er mit dem befreundeten Violinvirtuosen Domenico Ferrari, einem Schüler Giuseppe Tartinis, gemeinsam Konzerte in Wien. Um 1750 trat T. dann in die von J. Bonno geleitete Kapelle des Prinzen J. F. v. Sachsen-Hildburghausen ein, C. Ditters v. Dittersdorf erwähnt ihn als seinen ersten Lehrer, dem er die Grundlagen in Musiktheorie und Violinspiel verdanke. 1756–88 war T. Mitglied der Wiener Hofmusikkapelle, 1771–80 zudem der Tonkünstler-Sozietät . Er fungierte spätestens ab 1761 auch als Orchesterdirektor am französischen Theater (Burgtheater) und war 1772–80 Violindirigent des Orchesters der Tonkünstler-Sozietät.

Werke

Sonate f. V. u. Gb. in G (Hs., A-Wn).

Literatur

Autor

  • Christian Fastl

Letzte inhaltliche Änderung

15.5.2006

Empfohlene Zitierweise

Christian Fastl, Art. „Trani (Trany), Joseph (Giuseppe)“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0010f0bc (abgerufen am )

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