Der Aufgabenbereich erstreckte sich auf den Musikverein, das Theater und die Aufbauarbeit für den Fremdenverkehr. In der Zwischenkriegszeit übernahmen Max Köhler, E. Schennich und Fritz Weidlich das Orchester, zu dessen Repertoire hauptsächlich Werke von G. Verdi und Rich. Wagner, A. Bruckner, G. Mahler, aber auch von F. Lehár, E. Kálmán, F. v. Suppè, L. Fall und C. Millöcker zählten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dem Musikdirektor F. Weidlich der Wiederaufbau übertragen. O. Suitner dirigierte eine Reihe von Konzerten und trat selbst als Solist auf. Als Gastdirigenten wirkten E. v. Dohnányi, Pierre Fournier und Enrico Mainardi. Mit der Übersiedlung in den neuerbauten Stadtsaal 1954 und unter den Musikdirektoren K. Rapf, Ro. Wagner, K. Randolf und E. Seipenbusch wurde der Schwerpunkt auf die zyklische Pflege von W. A. Mozart, A. Bruckner, G. Mahler und R. Strauss gelegt. Immer wieder fanden jedoch auch UA.en insbesondere österreichischer zeitgenössischer Kompositionen statt. Ab 1992 war K. de Roo, der u. a. einen Strawinsky-Zyklus initiierte, als Musikdirektor tätig.
Seit 1995 fungieren das Land Tirol und die Stadt Innsbruck als Träger des Orchesters. 1997–2004 leitete Musikdirektor Georg Schmöhe den nun als TSOI bezeichneten Klangkörper. Ab 2005/06 übernahm Dietfried Bernet als Ehrendirigent und Musikdirektor die Leitung des TSOI.
Literatur
- G. Mayr, Das Innsbrucker Symphonieorchester 1946–2001 , Dipl.arb. Innsbruck 2001
- www.tsoi.at (1/2006)
Autorin
- Monika Fink
Letzte inhaltliche Änderung
15.5.2006Empfohlene Zitierweise
Monika Fink, Art. „Tiroler Symphonieorchester Innsbruck (TSOI)“ (15.5.2006), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e4a0 (abgerufen am )
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