War zunächst Konzertmeister des Rheinischen Kammerorchesters, studierte dann in Wien u. a. bei H. Swarowsky. Er war Konzertdirigent, bevor er zwei Jahre am Stadttheater St. Pölten tätig war. 1967–72 wirkte S. in Graz. 1972–92 (ab 1979 als Musikdirektor) war er am Tiroler Landestheater in Innsbruck tätig und leitete das Innsbrucker Symphonieorchester (Schwerpunkt auf zeitgenössischen Tiroler Komponisten). Aus dem Symphonieorchester bildete S. das Kammerorchester Tirol. Er führte eine Kapellmeister- und bis 2003 eine Kompositionsklasse am Tiroler Landeskonservatorium.
Ehrungen
- Ehrenzeichen für Kunst und Kultur der Stadt Innsbruck
- Verdienstkreuz des Landes Tirol
Werke
Suite f. Streicher u. Bläser.
Literatur
- Kosch 3 (1992)
- ÖMZ 47 (1992), 540f
- G. Mayr, Innsbrucker Symphonieorchester 1946–2001,Dipl.arb. Innsbruck 2001, 15ff
- MGÖ 3 (1995)
- Mitt. Institut f. Tiroler Musikforschung Innsbruck
- pers. Mitt. E. S. (2004)
- http://www.vsm.bz.it (3/2013)
- www.wikipedia.org (3/2013)
Autor
- Alexander Rausch
Letzte inhaltliche Änderung
15.4.2013Empfohlene Zitierweise
Alexander Rausch, Art. „Seipenbusch, Edgar“ (15.4.2013), in: Österreichisches Musiklexikon, begr. von Rudolf Flotzinger, hrsg. von Barbara Boisits, https://dx.doi.org/10.1553/0x0001e23a (abgerufen am )
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